Laudatio zur Verleihung des Peter-Rosegger Literaturpreises 2009 an Marlene Streeruwitz von Astrid Deuber-Mankowsky

Uns fehlt es an Widerstand gegen die Gegenwart

Liebe Marlene, sehr geehrter Herr Landeshauptmann, sehr geehrte VertreterInnen aus Politik und Kultur sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Marlene Streeruwitz ist ein Name, den man kennt. Und dies nicht nur in literarischen Kreisen. Marlene Streeruwitz gehört seit  langem zu den wichtigsten und eigenständig­sten Schriftstellerinnen  der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur – und ist eine der widerständigsten unter ihnen.

„Uns fehlt es an Widerstand gegenüber der Gegenwart.“ Dieser Satz, der aus einem der Texte von Marlene Streeruwitz entlehnt sein könnte, stammt von den französischen Philosophen Gilles Deleuze und Félix Guattari[1].

Deleuze und Guattari meinen damit, dass es uns nicht fehlt an Kommunikation. Wir ha­ben, wie sie schreiben, genug, ja wir haben zuviel Kommunikation. Das, woran es uns fehlt, ist nicht Kommunikation, sondern das, woran es uns fehlt, ist die Schöpfung von Begriffen, die in sich selbst auf eine zukünftige Form verweisen. Was uns also fehlt ist Schöpferisches. Und Zukünftiges.  Und dieses Schöpferische und Zukünftige fällt, wie uns Marlene Streeruwitz in ihrer Literatur zeigt, zusammen mit dem Widerstand gegenüber der Gegenwart.

Marlene Streeruwitz wurde für Ihre Bücher mit vielen Preisen ausgezeichnet.  Unter ihnen sticht der Peter-Rosegger Literaturpreis, der ihr heute verliehen wird,  durch seine Begründung hervor.

„Marlene Streeruwitz“, so lautet der erste Satz der Preisbegründung, „hat in ihren Ro­manen und Erzählungen, ihren Theaterstücken und Essays auf unverwechselbare Weise und mit nie nachlassender Verve das Terrain des real existierenden Kapitalismus er­kundet“. „Durch das Weglassen“, so heißt es weiter, „ eigentlich unentbehrlicher Satz­glieder verweist die Autorin nicht zuletzt auf das, was im sozialen Zusammenleben fehlt. Manchmal verschont die Zurichtung der Syntax bloß ein einsames ‚und’, ein ‚oder’, bin­dungslose Bindewörter, die nun ganz für sich einen Satz zu bestreiten haben und so eine Lese- und Nachdenkpause erzwingen. Die beschädigte, beschnittene Sprache der (männlichen) Herrschaft stellt den Defekt aus und offenbart zugleich eine spröde Schönheit“.

Aus dieser kurzen und so treffenden Beschreibung der künstlerischen Sprache, die Marlene Streeruwitz erfunden und geschaffen hat, wird nicht nur deutlich, dass und in welcher Weise ihr Widerstand gegenüber der Gegenwart schöpferisch ist.  Es zeigt sich darin auch der Punkt, in dem sich nach Deleuze und Guattari Kunst und Philosophie treffen: in der „Konstitution einer Erde und eines Volkes, die noch fehlen, als Korrelat des Schöpferischen.“ Was soll das heißen?

Es sind, um dies richtig zu stellen,  nicht die populistischen AutorInnen, welche die feh­lende Erde und das fehlende Volk einklagen, sondern es sind diejenigen, die am Rande stehen und die sich an den Rand stellen.  Die schöpferischen AutorInnen, die sich im Widerstand befinden gegenüber der Gegenwart sind nicht, – sie sind nicht mehr – umgeben vom Volk. Sie schaffen die Bedingungen von Kollektivität aus dieser Position am Rand.  Sie schreiben und denken für und als diejnigen, die im kanonisierten Narrativ nicht vorkommen.

Dies sind in der Literatur von Marlene Streeruwitz oft Frauen, junge Frauen, Mütter, Singles, Frauen, die reisen, die warten, lieben, sich wehren, sterben, begehren, Frauen mit einer Vergangenheit, Frauen in präkeren Arbeits- und Liebesverhältnissen, oft sind es Figuren mit einer über die Romane und Novellen hinausweisenden Herkunft aus der Geschichte der Literatur. In Partygirl. entstammt die Protagonistin Madeline aus Edgar Allen Poes Novelle Der Untergang des Hauses Usher. Sie erhält in dem Roman von Marlene Streeruwitz eine zweite Chance. Anders als in Poes Geschichte wird Madeline in Partygirl. nicht lebendig begraben, ja sie überlebt ihren Bruder. Dieser sitzt im Chicago des Jahres 2000 am Computer und erstickt nach einem mondänen Leben, das die beiden Geschwister um die ganze Welt führte und sie schließlich verarmt in den USA stranden ließ, an einem Stück Pizza, während Madeline, die ihm die Pizza reichte, fröhlich aus ih­ren Hassanfällen hervorgeht. Der Tod von Rick, alias Roderick ist übrigens einer der Hö­hepunkte in den literarischen Schilderungen eines Erstickungstodes, bis in jedes kleine physiologische Detail  beschrieben, lakonisch, erschreckend und zugleich voller Komik. Der Roman endet mit einer Übung in Satzanalyse. Die 10-jährige Madeline erhält in der Aufnahmeprüfung für die höhere Schule die Aufgabe, den folgenden Satz laut vorzulesen und ihn dann zu analysieren:

„Karl, der stärkste Schüler der Klasse, war mein Beschützer.“[2]

Die Analyse der patriarchalen Gewalt, die sich bis in die Syntax von Sätzen wie diesen und in deren Performanz reproduziert, ist, wie Marlene Streeruwitz eindringlich zeigt, eine Einübung in das, was sie eine Poetik des Politischen nennt.  Diese Poetik des Politi­schen macht es möglich, dass Madeline in Partygirl. nicht, wie in Poes Novelle, lebendig begraben werden muss, sondern überlebt und manchmal sogar fröhlich ist. Der Litera­turwissenschaftler Andreas Krass hat in einer von den Texten der Philosophin und Gen­dertheoretikerin Judith Butler inspirierten Lektüre gezeigt, dass Madeline gerade auf Grund ihrer Widerständigkeit, weil sie sich nicht beruhigt, weil sie an ihrem inzestuösen Begehren für ihren Bruder, weil sie an ihrer Liebe festhält, weil sie sich nicht zur Kom­plizin einer heterosexuellen Melancholie macht, überlebt, während ihr Bruder Rick am Ende ersticken muss, eben weil seine psychotherapeutische Disziplinierung „gelingt.“ Indem sie die Geschichte des Hauses Usher neu schreibt, treibt Marlene Streeruwitz, wie Andreas Krass zusammenfasst, „die melancholische Struktur der heteronormativen Ordnung der Geschlechter und des Begehrens hervor.“[3] Es ist die Melancholie des Patriar­chats, beruhend auf einem festen Gesellschaftsgefüge, dem man sich nicht, oder, wie Marlene Streeruwitz an ihren Figuren zeigt, nur schwer entziehen kann.

In Kreuzungen, dem neuesten Roman von Marlene Streeruwitz umkreist und umströmt der Text die Empfindungen eines männliche Ichs, das abonniert ist auf den Sieg, das Überleben und den Aufstieg und das schließlich Zuflucht findet in der Geldmetropole London. Das alter Ego dieses alles in sich verschlingenden und seine Spiegel in den Frauen dennoch nur mit Mühe balancierenden Unternehmers ist ein Hungerkünstler, herübergerettet aus der Literatur von Kafka in das beginnende 21. Jahrhundert. Der nach Venedig geflüchtete Dichter aus Osteuropa setzt seinen Körper und seine Verdau­ung ein, um Kunst auf individuellen Auftrag hin zu schaffen und sich mit diesen Aufträ­gen am Leben zu erhalten. Er bildet die Gegenfigur zu dem Künstler, dessen Vorbild der Protagonist von Kreuzungen in dem englischen Künstler Damian Hirst und dessen Skulp­tur For the Love of God – einem mit Diamanten besetzten Schädel –  findet. Marlene Streeruwitz fragt: war es eigentlich der Schädel einer Frau oder eines Mannes? und nennt diese Art der Kunst: „Sich aus einer brutalen Geste einen Wert verschaffen“[4] Die neue Poetik des Politischen richtet sich auch gegen diese Kunst.

Geprägt hat Marlene Streeruwitz das Konzept einer neuen Poetik des Politischen in dem 2002 erschienenen Tagebuch der Gegenwart., indem sie sich unter anderem an die Großdemonstration am 4. Februar 2000 gegen die Regierungskoalition von FPÖ und ÖVP erinnert. Von da an fanden bis 2002 regelmäßig an den Donnerstagen Manifesta­tionen gegen die blau-schwarze Regierung statt, die, statt Demonstrationen, „Wander­tage“ genannt wurden. Marlene Streeruwitz  fand in diesen Versammlungen „einen Platz für jeden. Platz in dieser unübersehbaren Menschenmenge“.

Das Volk ist  in unserer heutigen Welt eben keine Einheit mehr, es ist kein Subjekt und auch kein revolutionäres Subjekt;  Das Volk  ist heute vielmehr das, was sich unendlich vervielfältigt und differenziert, bis schließlich, wie Deleuze formuliert, „ich es bin, der ein Volk ist“[5] und dieses Ich selbst zu einem Volk wird.

In ihr Tagebuch notierte Marlene Streeruwitz: „Jeder und jede muss sich selbst den eigenen Antirassismus ausdenken. (…) Es gibt dann kein Dogma sondern tausend Modelle, die dann auch auf die tausend Wirklichkeiten anzuwenden sind, in denen Anti­rassismus gebraucht wird. Das ist Praxis, das ist gebastelte Praxis“[6]

Widerstand gegenüber der Gegenwart ist keine Flucht in eine Utopie oder in ein An­derswo. Es ist kein Leben nach dem Prinzip Hoffnung, sondern es ist das aktive Wider­stehen gegenüber dem Untragbaren, dem Unerträglichen.

Für Gilles Deleuze ist das, was uns heute am meisten fehlt: der Glaube an die Welt. Der Glaube an die Welt ist kein religiöses, sondern ein Problem der Wahrnehmung und des Denkens, es ist ein politisches Problem.

Den Glauben an die Welt wiederherzustellen ist die notwendige Aufgabe der Kunst. Den Glauben an die Welt wiederherzustellen ist nichts anders als Widerstand zu leisten ge­genüber der Kontrollgesellschaft, die unsere Gegenwart kennzeichnet. Sie ist bestimmt durch einen aggressiven Neoliberalismus, durch die Universalisierung einer Unterneh­menssituation, die eine unhintergehbare Rivalität schafft, welche die „Individuen zuein­ander in Gegensatz bringt, jedes von ihnen durchläuft und in sich selbst spaltet.“[7]

Die Wiederherstellung des Glaubens an die Welt, können die Künstlerinnen freilich nicht allein zustande bringen. Sie brauchen dazu, wie Nietzsche so genau wusste, gute Lese­rinnen und Leser. Diese guten Leserinnen erwarten von der  Literatur nicht Kompensa­tion und Unterhaltung, sie sind vielmehr gewillt, sich in der Kunst der genauen Lektüre zu üben und die Anstrengung des Denkens auf sich nehmen.

„Manchmal verschont die Zurichtung der Syntax“, so heißt es, um noch einmal aus der Preisbegründung zu zitieren,,  „bloß ein einsames ‚und’, ein ‚oder’, bindungslose Binde­wörter, die nun ganz für sich einen Satz zu bestreiten haben und so eine Lese- und Nachdenkpause erzwingen.“ Diese schöpferische Zerstörung der Syntax der Macht ist zu ihrem Gelingen darauf angewiesen, dass die Leserinnen die Pausen zum Nachdenken nutzen. Die Kunst des guten Lesens verlangt, wie Nietzsche im Vorwort zu Morgenröthe. Gedanken über die moralischen Vorurtheile eindringlich formulierte, von den Leserinnen und Lesern vor allem Eines: „bei Seite gehen,  sich Zeit lassen, still werden, langsam werden.“[8]

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Marlene Streeruwitz wird heute nicht für ein Buch, einen Roman, ein Hörstück oder einen Essayband ausgezeichnet, sondern für ihr Werk. Ein Werk zeichnet aus, dass alle zu ihm gehörenden Artefakte um eine spezifische Frage kreist, um ein Anliegen, um ein Problem. Ein Werk zeichnet aus, dass es sich in sich differenziert und zugleich wieder­holt, dass die zu ihm gehörenden Texte, Romane, Novellen, Theaterstücke, Hörstücke, Collagen, künstlerischen Experimente wieder erkennbar sind durch einen besonderen Stil, das sie sich aufeinander beziehen lassen. Man kann das, was sich in den Kunstwer­ken und durch diese hindurch in einem Werk bewahrt, als „Empfindungsblock“[9] bezeich­nen:  Eine Verbindung von Wahrnehmungen und Gefühlen, von Perzepten und Affekten zu einem Empfindungswesen, das Bestand hat. Dazu gehört eine bestimmte, wieder erkennbare Methode, ein Umgang mit dem Material, im Falle der Literatur, mit den Wörtern und der Syntax und, im Falle des Werkes von Marlene Streeruwitz zusätzlich mit der Materialität des Medium Buches selbst. So ist jedes der Bücher von der Autorin auf sorgfältigste Weise gestaltet und in eine Beziehung gebracht zum Text, vom Umschlagsbild bis zur Farbe des Buches bis zum Material  und zur Frage, ob es sich um ein gebundenes, ein kartoniertes oder ein Taschenbuch handelt. Viele der Umschlagsbilder sind Collagen aus Portraits der Autorin, oder sie basieren, wie im Fall der Novelle Morire in Levitate. auf einem Polaroid der Autorin. Die erste Auflage der drei Folgen von Lisa’s Liebe. sind den seriellen Kioskheftchen nachgebildet, mit Jugendphotos der Autorin vor dem Hintergrund jener Berglandschaft auf dem Umschlag, in der Lisa auf den Briefträger und auf den Brief wartet, der nicht kommt. Die Fotos, die Lisa beim Warten auf den Briefträger macht, sind ebenso wie die Datierung und Beschriftung durch die Autorin Teil des Textes.

Man kann dieses Verfahren Textcollagen nennen; richtet man die Aufmerksamkeit je­doch auf das ganze Werk, so zeigt sich, dass es mehr und anderes ist:  Es ist Bestandteil der Methode, des ihr eigenen Stils, mit dem Marlene Streeruwitz nach dem Wesen der Empfindungen sucht. Diese Methode, zeichnet sich durch höchste Genauigkeit, durch Schärfe in der Beobachtung,  Kompromisslosigkeit in der Darstellung und durch die bis an die Schmerzgrenze reichende Befragung der moralischen Vorurteile aus, um noch einmal Nietzsche anzuführen.  Tatsächlich ist „richtig“ ein wichtiges Wort für Marlene Streeruwitz. Es soll, etwas so sagt sie oft, richtig sein; das meint verantwortet und wahr. Dafür muss vieles dekonstruiert werden, bis dahin, wo man sich eher in einem Ungrund zu verlieren droht, als auf einen Grund stößt. Eben deshalb ist eine Methode, ein be­stimmter Stil, ein Rhythmus in der Sprache umso wichtiger. Denn erst durch diesen Rhythmus, den Stil, die Methode erhalten Empfindungen, Perzepte und Affekte Bestand.

Wenn alles richtig ist und verantwortet, dann ist etwas auch nicht mehr unheimlich, sondern es ist durchsichtig und muss nicht erhaben, sondern  darf, wie wir es schon von Beckett wissen,  komisch sein. Wie etwa im Fall des Umschlags von Kreuzungen., dem ersten Roman von Marlene Streeruwitz, der durchgängig auf eine männliche Perspektive hin geschrieben ist. Er blinkt in einem Silber, das blind ist und durch diese Blindheit in der Lage, das Spiegelbild der BetrachterInnen wiederzugeben und weist damit auf die Spiegelbilder voraus, deren Balance dem erfolggewöhnten Aufsteiger so schwer fällt. Man staunt und lacht.

Oder in jener großartigen, kurzen Passage, in der Novelle Morire in Levitate., in der die Protagonistin auf einem Spaziergang im Winter ihr Wissen um die Geschichte aus der Perspektive eines Täterkindes vergegenwärtigt und dabei die Beziehung zwischen ihrem Krankheitssymptom, der Geschichte der Täter, der Einübung in diese Geschichte als eine Geschichte von Täter und Opfer durch die kulturelle Institution der Oper und dem Versagen ihrer Sopranstimme durch das Krankheitssymptom zieht. Was dabei herauskommt ist eine Form des Widerstandes gegenüber der Gegenwart, die  sich in den folgenden wenigen Sätzen zu einem Empfindungsblock verdichten:

„Auf dem Weg Eis. Radspuren und das Eis in den Spuren der Reifen. Sie stieg auf die helleren Stellen in der Mitte der Eisplatten.  Das Eis hohl da. Das Geräusch beim Drauf­treten genauso klang, wie es aussah. Hell. Ein heller Ton. Hell splitternd. Sie ging schneller. Sie würde hinausgehen. Bis der See zu sehen sein würde. Und der Himmel darüber. Und keine Einschränkung ohne Flugzeuge. Der Himmel dann endlos. Weit und unbegrenzt. Aber hauptsächlich wegen der Stille.“[10]

Ich möchte an dieser Stelle enden, aber nicht ohne vorher, Dir Marlene, dafür zu danken, dass Du mit Deiner Kunst dazu beiträgst, den Glauben an die Welt wieder herzustellen.


[1] Gilles Deleuze / Felix Guattari, Was ist Philosophie, Frankfurt 1996, S. 126.

[2] Marlene Streeruwitz, Partygirl. Frankfurt a. M. 2002, S. 416.

[3] Andreas Krass: Aschertorte. Queerer Witz bei Streeruwitz: Partygirl und The Fall of the House of Usher”. In: Jörg Bon/Roland Spahr/Oliver Vogel (Hg.), „Aber die Erinnerung davon.“. Materialien zum Werk von Marlene Streeruwitz, Frankfurt/M. 2007. S. 183-205.

[4] Streeruwitz, Partygirl., S. 249.

[5] Gilles Deleuze: Das Zeit-Bild. Kino 2, Frankfurt a. M. 1997, S. 284.

[6] Marlene Streeruwitz, Tagebuch der Gegenwart., Wien, Köln 2002, S. 164.

[7] Deleuze: Das Zeit-Bild. Kino 2, S. 284.

[8] Friedrich Nietzsche: KSA 3, München 1988, S.17.

[9] Deleuze / Guattari: Was ist Philosophie, S. 191.

[10] Marlene Streeruwitz, Morire in Levitate, Frankfurt a. M. 2004, S. 262.

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